Über mich und mein Anglerlatein

Hallo und Herzlich Willkommen auf meinem Blog.

Mein Name ist Daniel Werner, geboren im Juli 1981 und ich bin seit 2015 leidenschaftlicher Angler.

In diesem Blog berichte ich über meine Erfahrungen, über Fehlschläge und Erfolge und generell über alles was mir in meiner Angleralltag so wiederfährt.
Angeln ist nicht leicht, die Fische springen einem niemals von selbst in den Kescher… jeder Fisch muss hart erkämpft werden. Das ist zumindest die Erfahrung die ich gemacht habe.

Ich bin kein erfolgreicher Angler – wenn ihr jetzt täglich Geschichten über 50er Barsche, 40-Pfund-Karpfen oder Meter-Hechte erwartet, seid ihr bei mir leider falsch.
Soweit bin ich noch lange nicht… aber das ist das Ziel und ihr seid herzlich eingeladen mich auf meinem Weg dorthin zu begleiten.

Ich wohne in Datteln. Für die, die es noch nicht kennen: Datteln ist ein Kleinstadt in Nordrhein-Westfahlen am Rande des Ruhrgebiets, quasi an der Grenze zum Münsterland. Für die es kennen:
Ja, genau… Datteln! Der größte Kanalknotenpunkt Europas, wenn nicht sogar der Welt 😉

Als Angelgewässer vor der Tür habe ich den Dortmund-Ems-Kanal, den Wesel-Datteln-Kanal, den Datteln-Hamm-Kanal und den Rhein-Herne-Kanal, ausserdem den Fluss Lippe der sich hier in Datteln parallel zum Wesel-Datteln-Kanal seinen Weg Richtung Rhein bahnt.

Das sind meine örtlichen Angelgewässer, die ich zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Fahrrad erreiche, je nachdem welcher Spot mit welcher Methode befischt wird. Ich habe auch einen Fahrradanhänger, also sind auch Ansitze über Nacht mit Schirmzelt und Grill mit dem Fahrrad machbar.

In Nordrhein-Westfalen, also im Umkreis von etwa einer Autostunde habe ich mehrere Seen (Verbandsseen wie den Offlumer See aber auch Talsperren wie den Möhnesee), den Rhein, die Ruhr, die Wupper etc. Das Sauerland ist nicht weit und auch die holländische Grenze schnell zu erreichen. In der Regel bleibe ich aber lokal, Rhein und Ruhr oder auch in Holland war ich bisher noch nie zum Angeln.

Soviel zur Gewässervielfalt – es ist quasi alles dabei.

Ich sehe mich selbst auch als Allround-Angler. Spinnfischen auf Barsch und Zander am Kanal, auf Hechte an der Lippe oder am Offlumer See, Feedern und Stippen am Kanal, Ansitz auf Zander und Aal, Wels oder Quappe an der Lippe, Fliegenfischen am Kanal oder wo auch immer es möglich ist.

Mein Repertoire ist sehr vielfältig, weil ich alles ausprobieren will – aber wie immer gilt: wer alles auf einmal macht, macht nichts richtig! Dem kann ich zustimmen. Wie anfangs erwähnt ist das keine Auflistung, welche Fische ich schon alle gefangen habe sondern eher eine Liste wo und wie ich schon geschneidert habe 🙂

Doch ich gebe nicht auf. Darum auch dieser Blog – ich möchte zukünftig meine Angelausflüge festhalten. Ich möchte mir vorher eine Thema überlegen – z.B. „Feedern am See“ oder „Schleien angeln“ – und dann für mich festhalte, was ist mein Zielfisch, wie sind die Gegebenheiten, wie gehe ich vor, was hat geklappt und was nicht. Was kann ich beim nächsten Mal besser machen… Und so, nach und nach, meine Erfahrungen systematisch sammeln und erweitern. Vielleicht habt ihr als Leser einen Tipp und könnt mir einen hilfreichen Kommentar da lassen, vielleicht steht auch jemand vor einem ähnlichen Problem wie ich und kann sich hier selbst eine Tipp holen.
Ich weiß es jetzt noch nicht wohin mich das alles führen wird – aber ich freue mich darauf. Und solange es mir Spass macht kann ich auch damit leben wenn ich der einzige Leser hier bleiben sollte 🙂

In der Regel erlebe ich meine Angel-Abenteuer nicht alleine.
Es kann vorkommen, daß ich nach der Arbeit abends noch für ein oder zwei Stunden mit der Spinnrute losziehe. Aber meistens angel ich gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin Katharina.
Katharina hat ihren Angelschein vor 2019 gemacht. Zuerst hat sie sich etwas gesträubt, aber ich habe ihr dann einfach einen Kursgutschein zu Weihnachten geschenkt. Im Kurs unseres örtlichen Angelvereins wurde sie dann etwas angefixt, nach der erfolgreichen Prüfung haben wir dann auch zusammen an den Vereinangelein teil genommen… ja, 2020 hat sie beim Raubfisch-Nachtangeln den größten Aal gefangen (80cm – ihr bisher einziger und damit auch kleinster Aal) und schon im zweiten Angeljahr den ersten Pokal nach hause geholt. Wer sich jetzt denkt „Oh, und wieviele hast du, Daniel?“, dem sage ich: „Ist doch egal, hauptsache man hat Spaß am Wasser und ist an der frischen Luft.“ 😉
So sind wir mittlerweile fast jeden Sonntag irgendwo am Wasser unterwegs. In der Regel einmal pro Woche, wenn das Wetter und die Zeit es zulässt auch gerne mal zwei oder drei mal pro Woche.

Katharina beim frühen Spinnfischen am Dortmund-Ems-Kanal

Seit 2020 bin ich auch Inhaber eines Sportbootführerscheins. Ja, ich weiß den brauche ich nicht zwangsläufig um vom Boot zu angeln. Ich hatte über meinen Arbeitgeber eine Chance den Führerschein zu machen und habe diese ergriffen.
Trotzdem bin ich jetzt natürlich auch heiß darauf mal mit dem Boot zum Beispiel auf den Möhnesee zu fahren und zu angeln.

So, soviel zu mir und meinem Blog.

Ich wünsche allen Viel Spaß beim Lesen und Petri Heil an alle Angler

Daniel